Die Subarmalis

Die Subarmalis ist das römische Gegenstück zum mittelalterlichen Gambeson. Hierbei handelt es sich im wesentlichen um einen dicken Stoff (oder mehrere Lagen dünnen Stoff), welcher die Wucht von Aufschlägen abfedert und verteilt. Dies ist absolut notwendig unter jeder Art von Rüstung (lorica), aber absolut unabdingbar unter Kettenhemden. Mit der Zeit wurden Pteruges an den Armen und Torso angebracht, die vor allem die Kleidung aus Stoff schützten. Darüber hinaus könnten sie eine geringe Schutzwirkung gehabt haben. Einige Beispiele gibt es beim Roman Recruit. Die Subarmalis wird im Alltag übrigens oftmals einfach "Sub" genannt.

Anfertigen einer Subarmalis

Da nie eine Subarmalis gefunden oder deren Machart und Herstellung beschrieben wurde, hat man hier einen gewissen Freiraum. Die Subarmalis besteht insbesondere aus einem Korpus, der aus einigen Lagen dicken Stoff bestehen kann, der miteinander vernäht ist. Optional kann man dann Ptergys anbringen. Zur effektiven Polsterung könnte man mehrere Lagen Stoffdecken (z.B. Wolldecken) vernähen.

Tipps gibts beispielsweise bei Legio XX. Lediglich wiedersprechen muss man, dass für sie die Polsterung des Körpers bei Lorica Segmentata nicht so wichtig ist. Nicht nur kann es an der Hüfte bequemer sein, sondern es hilft definitiv auch einen Aufprall zu dämpfen.